Damenkrawatte

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Reinigung einer Damenkrawatte

 

Ein Fleck auf der Krawatte

 

Trotz aller Vorsicht ist es passiert, bei einem Essen oder einer Party, ein Fleck zeigt sich auf der Damenkrawatte. Nun ist das edle Stück nicht mehr vorzeigbar.

Ist es eine besonders an Herz gewachsene und auch noch teure Krawatte, dann denkt man schnell an eine chemische Reinigung einer Damenkrawatte. Doch ein Kleidungsstück wie die Krawatte sollte man, wenn überhaupt, nur einer wirklich professionellen Reinigung anvertrauen. Oder kann man die Reinigung einer Damenkrawatte auch selbst angehen?

 

Reinigung einer Damenkrawatte

 

Das Hauptproblem ist nicht etwa die Chemie beim Reinigen – obwohl gerade Seidenkrawatten besonders angegriffen werden – sondern eher die Nachbearbeitung, das Glattbügeln. Nicht professionell gemacht, verändert sich die Schlauchform der Krawatte so, dass diese nicht mehr schön liegt.

Besondere handgefertigte Krawatten sollte man in spezialisierten Reinigungsbetrieben abgeben. Dort wird fachgerecht aufgetrennt, dann gereinigt und dann fachmännisch wieder vernäht. Aber das muss das edle Stück aber auch dann wert sein.

Ist eine Krawatte verschmutzt oder einfach durch den längeren Gebrauch unansehlich geworden lohnt zuerst ein Blick auf das Etikett des Hersteller. Je nach Material werden Empfehlungen zur Wäsche gegeben.

Es gibt auch Damenkrawatten die man ganz normal im Schonwaschgang waschen kann in der Waschmaschine. Wichtig ist hinterher die Trocknung – nicht mit einer Wäschklammer aufhängen besser liegend auf einem trockenen Handtuch oder locker über einem Kleidungsbügel damit keine Druckspuren auf der Krawatte landen!

Findet man keine Herstellerhinweise und scheint die Krawatte aus einem besonders empfindlichen Stoff wie Seide zu sein dann ist auch der Schonwaschgang nicht schonend genug, da hilft dann nur vorsichtige Handwäsche oder eine gute Reinigungsadresse.

Handwäsche bei der Damenkrawatte

Hier das Vorgehen bei der Handwäsche von Krawatten:
1. lauwarmes Wasser verwenden in einer Wäscheschüssel oder im sauberen Waschbecken.
2. Feinwaschmittel in flüssiger Form oder noch besser ein neutrales Haarshampoo.
3. Krawatte in das Waschwasser einlegen und nicht gleich “rumrubbeln”.
4. keinesfalls einzelne Stellen reiben oder anderweitig bearbeiten, lieber das sanfte Reinigungsmittel wirken lassen oder zu reiben.
5. Vorsichtig die Krawatte im klaren Wasser vom Waschmittel und Schmutz spülen.
6. Trocknen siehe ober
7. Aufbügeln

Finden sich nur kleinere Verfleckungen auf dem Krawattenstoff, so kann man selbst Hand anlegen aber mit aller Vorsicht. Dies gelingt am besten, solange der Fleck noch frisch ist. Es wird ein sauberes weisses Baumwolltuch und Fleckenwasser benötigt. Mit aller Vorsicht versucht man mit dem Fleckenwasser auf dem Baumwolltuch die Flecken abzutupfen.

Ein Reiben ist absolut zu vermeiden. Auch ein Reinigen von größeren Flächen auf einmal. Dabei entstehen gerne Fleckenränder.

Am besten ist Prophylaxe. Steht ein Essen an oder ähnlich “gefährliche” Situationen, dann sollte besonders empfindliche Damenbinder aus glatter und einfarbiger Seide lieber im Schrank bleiben. Krawatten mit einer dezenten Musterung lassen so manches kleine Fleckchen nicht mehr erkennbar verschwinden.

Weitere Informationen zur Aktualität der angezeigten Preise findest du hier. Letztes update war am 21.11.2019 um 03:49 Uhr / Affiliate Links / Bildquelle: Amazon Partnerprogramm

2 Antworten auf Reinigung einer Damenkrawatte

  • Hallo, vielen Dank für den Artikel. Ich hatte vor ein paar Tagen leider das selbe Problem. Ein Fleck auf meiner Krawatte. Ich hab mich dann für eine chemische Reinigung bei Cosmo butler (die haben sich die Krawatte bei mir zu Hause abgeholt, dass nenne ich einen super Service! Ich bin aber in der Schweiz…) bei den Profis entschieden und der Fleck ist weg! 🙂 Und ich wollte sie vorher reiben, ehm… na ja, dazu hast Du Dich schon in dem Artikel geäußert wie schlecht so etwas für die Krawatte ist.

  • Danke Andrea für den Tipp aus der Schweiz, ob es so einen Krawattenreinigen Service zu angenehmen Preis hier in Deutschland gibt?
    Du hast recht mit dem Reiben eines Flecks auf der Krawatte, erwähnt ist es, aber ob prägnant genug? Beim Reiben bzw. Wegreiben eines Flecks kann je nach Stoffart gerne Gewebe verletzt werden, auch kann der Fleck so tiefer in das Gewebe eindringen, maximal leichtes abtupfen sollte sein!!

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